Mit 50 Jahren immer noch Krankmacher-Potential – Aspartam

Liebe Leserin, lieber Leser,

Cola Light ist seit Anfang der achtziger Jahre ein Renner – die fortschrittlichste Cola, die es je gab. Cola Light enthält Aspartam, die Offenbarung für gesundheitsbewussten Genuss: Bedenkenlos Süßes genießen – nie mehr Zahnschäden, keine überflüssigen Kalorien.

Aspartam: Schlank aus der Dose?

Aspartam: Schlank aus der Dose?

Mit dieser Masche gelingt es der Chemie- und Lebensmittel-Industrie seit über 30 Jahren, des Menschen liebsten Geschmacksnerv zu treffen und Aspartam als Lebensmittelzusatz in allerlei Light Produkten zu vermarkten.

Heute, etwa 30 Jahre später stehen in europäischen Lebensmittelregalen etwa 6 000 Produkte mit Aspartam: Getränke, Desserts, Süßwaren, Milchprodukte, Kaugummi und sogenannte Light Produkte zur Gewichtskontrolle. Wer Kalorien sparen und Karies eindämmen will, kommt wohl nicht herum um Aspartam, Acesulfam-K, Cyclamat oder andere künstliche Süßstoffe.

Dabei ist es immer noch Ihre Kaufentscheidung. Jeden Griff zu Aspartam-gesüßten Produkten bezahlen Sie mit Ihrer Gesundheit.

Die Industrie mogelt Aspartam gnadenlos in die Pole Position

1965 entstand Aspartam als Zufallsprodukt der Pharmaindustrie auf der Suche nach einem Mittel gegen Magengeschwüre. Wenig erfolgreich war die Entwicklung, bis der unglaublich süße Geschmack entdeckt wurde. Dieses Potential wollte sich die amerikanische Chemieindustrie nicht entgehen lassen und Aspartam gegen Diabetes und Fettsucht weiterentwickeln.

Die Karriere des neuen Süßstoffs drohte jedoch in den 70er Jahren an der FDA zu scheitern. Kurz nach der Zulassung nahm die FDA Aspartam aus dem Handel, weil heraus kam, dass die negativen Ergebnisse der Tierversuche aus dem Abschlussbericht entfernt oder geschönt worden waren. Aspartam hatte zu Tumoren und Hohlräumen im Gehirn der getesteten Nager geführt.

Erst ein Personalwechsel an der Spitze der FDA machte den Weg wieder frei für die neue Wunderwaffe gegen die Fettleibigkeit der Amerikaner. Durch eine kriminelle Verschwörung an die Macht geputscht, erfüllt Aspartam leider bis heute weder kurz- noch langfristig die Hoffnungen der Menschheit im Kampf gegen den schädlichen Zucker. Nur die von Monsanto und Co.

So klein und 200 mal süßer - Aspartam hat die Nase vorn

So klein und 200 mal süßer – Aspartam hat die Nase vorn

Die Inhaltsstoffe von Aspartam sind harter Tobak für den Stoffwechsel

Aspartam, bekannt unter den Markennamen NutraSweet, Equal, Spoonfull, Canderel, Sanecta oder E 951 ist ein sogenannter Zuckerersatzstoff. Die chemische Bezeichnung lautet „L-Aspartyl-L-Phenylalaninmethylester“.

Aspartam wird aus zwei Aminosäuren hergestellt. Klingt unspektakulär, ja fast gesund. Schließlich soll man auf genügend Aminosäuren in der Ernährung achten. Ein Ausflug in die Biochemie erhöht das Verständnis, was in unserem Körper mit Aspartam passiert und warum die Intensivsüße so gesundheitsschädlich ist.

Bei der Synthese von Aspartam werden 10 % Methanol mit 50 % Phenylalanin und 40 % Asparaginsäure gebunden. Die drei gehen eine schwache chemische Bindung ein. Aspartam schafft es gerade mal bis in unseren Magen, schon zerlegt es sich wieder in seine Ursprungsbestandteile. Nur knapp 30 Grad Celsius, höheren Temperaturen hält die künstliche Süße nicht stand. Aspartam zerfällt wieder in Asparaginsäure, Phenylalanin und freies Methanol. Isoliert und in großer Menge gelangen alle drei ins Blut und richten dort jeder für sich großen Schaden an.

Chemische Struktur von Aspartam

Chemische Struktur von Aspartam

Die Asparaginsäure ist eine nicht essentielle Aminosäure. Selbst wer nicht besonders gesund isst bekommt genug Asparaginsäure, unser Körper kann sie sogar selbst herstellen. Ein Teil wird als Aspartat über den Harnstoffwechsel ausgeschieden. Das sich abscheidende Asparagin ist ein Botenstoff für unser Gehirn. Zuviel Asparagin im Gehirn erzeugt schwere neurologische Schäden. Auf hinterlistige Art und Weise frisst es sich in die Nervenbahnen, so dass große Teile des Gehirns bereits angegriffen sind, bevor klinische Symptome auftreten.

Phenylanalin ist die zweite Aminosäure in Aspartam. Eine für uns essentiell notwendige Aminosäure. Natürlich vorkommendes Phenylalanin wird problemlos verarbeitet. Das für Aspartam hergestellte Phenylalanin besteht jedoch aus dem, was Darm-Bakterien im Labor ausscheiden. Gentechnisch manipuliert auf großen Ertrag. Wem der Appetit auf Aspartam jetzt noch nicht verdorben ist, sollte wissen: Das künstliche Phenylalanin ist toxisch für das Gehirn.

Aspartam geht direkt in den Kopf und wirkt wie schlechter Fusel!

Aspartam geht direkt in den Kopf, wirkt wie Fusel!

Eine angeborene Stoffwechselstörung namens Phenylketonurie (PKU) wird oft in Zusammenhang mit Aspartam genannt. Schwere Entwicklungsstörungen des Gehirns und geistige Behinderung aufgrund von PKU betreffen zum Glück nur einen sehr geringen Teil der Bevölkerung.

Tests bei Neugeborenen verhindern Schlimmeres. „Enthält Phenylalanin“ muss PKU-Kranke vor Aspartam-Produkten warnen. Doch wer warnt die Normalbürger vor den weiteren riskanten Abläufen, die Aspartam im Körper auslöst?

Die starke Süße des Aspartam entsteht durch die Bindung des Phenylalanin an Methanol. Das Methanol und seine Abbauprodukte vergiften unsere Nervenbahnen. Methanol wird in der Leber zu Formaldehyd und Ameisensäure umgewandelt.

Ein an sich langwieriger Prozess, mit dem die Leber bei steigenden Mengen an Methanol zunehmend überfordert ist. Kapituliert die Leber, flutet freies Methanol das Blut und dringt in lebendes Gewebe vor. Es gelingt ihm sogar, die Blut-Hirn-Schranke zu überwinden und unser Gehirn und das Knochenmark anzugreifen.

Aspartam und Formaldehyd

Aspartam und Formaldehyd

Das Formaldehyd bleibt übrig von der Verwertung des Methanol in der Leber. Formaldehyd reichert sich in den Fettzellen unseres Körpers an und wird nicht mehr abgebaut. Das Nervengift richtet verheerenden Schaden an Proteinen und der DNA an, ist anerkannt krebserregend und führt zu Schäden der Netzhaut und möglicherweise zu Geburtsfehlern.

Überschüssige Ameisensäure als Co-Abbauprodukt aus dem Methanol-Stoffwechsel der Leber attackiert unsere Nervenbahnen direkt. Unser gesamter Körper übersäuert schon nach kurzer Zeit über die zirkulierende Ameisensäure im Blut.

Dauerhafter Konsum von Aspartam führt zu Methanol-Vergiftung

Dass man von Methanol blind wird ist bekannt. Über Alkoholpanschereien lesen wir in der Presse, meist in Verbindung mit Billig-Fusel aus dem Ausland. Die Gefahr einer Methanolvergiftung durch Aspartam ist jedoch um ein vielfaches höher als die durch Alkohol oder andere Gärungsprodukte. Alkohol-Gärungsprozesse entwickeln neben Methanol stets auch Ethanol. Ethanol wirkt als Gegengift und schützt den Körper vor der zerstörerischen Wirkung des isolierten Methanol.

Symptome einer Methanol-Vergiftung sind: Kopfschmerzen, Ohrensausen, Übelkeit, Beschwerden des Verdauungstraktes, Müdigkeit, Vertigo, Gedächtnislücken, Taubheit und reißende Schmerzen in den Extremitäten, Verhaltensstörungen und Neuritis. Die bekanntesten Symptome sind aber verschwommenes Sehen, fortgeschrittene Einengung des Gesichtsfeldes, Zerstörung der Netzhaut und Blindheit.

Methanol und seine Abbauprodukte schädigen die Versorgung des Sehnervs. Genau so werden auch andere Nervenzellen vergiftet und funktionieren nicht mehr oder nur eingeschränkt. Die Schutzschicht um den Nerv, das Myelin wird regelrecht zerfressen.

Aspartam schädigt die Nervenzellen

Aspartam schädigt die Nervenzellen

Krankheiten wie Lupus und Multiple Sklerose sind in Industrieländern auf dem Vormarsch. Wegen der verwechselbaren Symptome wurden falsch diagnostizierte Kranke wieder gesund nach Aspartam-Abstinenz. Beweis für eine Methanolvergiftung. Pech gehabt, wer nicht so glücklich davon kommt.

Bitte lesen Sie auch Teil 2 des Grundlagenbeitrags über Aspartam:

Quellen: