Astaxanthin färbt die Lachse rot

Astaxanthin ist ein Pflanzenfarbstoff und für die Rotfärbung von Krebstieren verantwortlich, die sich von der Alge ernähren. Es kommt in drei verschiedenen Formen vor: cycloalkenol, cyclohexenon und polyen. Astaxanthin ist ein Antioxidans erster Klasse. Es hemmt Entzündungen, stärkt die Abwehr, verzögert den Alterungsprozess der Zellen und des Gewebes.

Gewonnen wird Astaxanthin aus der Blutregenalge Haematoccous pluvialis. Diese produziert das Caratinoid unter starker Sonnenbestrahlung oder bei Nährstoffmangel. Carotinoide kommen in vielen Pflanzen vor. Dort schützen sie während der Photosynthese die Chlorophyllmoleküle vor deren Zerstörung durch Photooxidation. Sie wirken also bereits hier als wichtiges Antioxidans.

Studien über Astaxanthin zeigen antioxidative und entzündungshemmende Wirkung.

Die entzündungshemmenden Wirkung schützt den Körper besser vor Entzündungen als Medikamente. Während normale Medikamente lediglich die Symptome dämpfen, hemmt Astaxanthin die Produktion von entzündungsfördernden Zytokinen und unterstützt somit das Immunsystem. Auch Studien über A. zeigen das. G. Cole, UCLA Professor für Medizin und Neurologie, berichtete im Newsweek Magazine im Jahr 2005, dass entzündungshemmende Medikamente in der Regel ein einziges Zielmolekül blockierten, während der natürliche Entzündungshemmer sanft ein breites Spektrum von entzündlichen Faktoren eindämmen könne. Nebenwirkungen von A. wurden nicht festgestellt.

A. hat auch eine positive Wirkung auf den Blutdruck. Eine Studie am Internationalen Forschungszentrum für Traditionelle Medizin in Japan ergab, dass Ratten mit einem hohen Blutdruck durch die Gabe von Astaxanthin nach nur fünf Wochen einen deutlich niedrigeren Blutdruck hatten. Die Wirkung beim Menschen könnte ähnlich sein.

Astaxanthin für Sportler

Auch Lachse essen sehr viel Astaxanthin. Dadurch gewinnen sie nicht nur ihre typische Farbe, sondern sie bekommen Kraft und Ausdauer, um Flüsse und Wasserfälle tagelang und unermüdlich zu durchschwimmen. Diese positive Wirkung machen sich auch Sportler zunutze. Die Muskulatur kann mit Astaxanthin noch besser vor dem Einfluss schädlicher Stoffe geschützt werden. Sportwissenschaftler konnten nachweisen, dass unter täglicher Einnahme von Astaxanthin die belastungsbedingten Muskelschäden reduziert und die Ausdauerleistungsfähigkeit deutlich verbessert werden kann und veröffentlichten dies in einer Studie (Aoi et al. 2003).

Es wurden zahlreiche weitere positive Wirkungen von A. beschrieben, zum Beispiel eine umfangreichere Regeneration des Gehirns nach Schlaganfällen und Vorbeugung bei Magengeschwüren. Auch der Rückfluss von Magensäure in die Speiseröhre kann verringert werden. Neben seiner beeindruckenden Wirkung auf den Blutdruck gilt Astaxanthin als eines der besten Antioxidantien für gesunde Augen. Es verbessert die Funktion der zentralen Netzhaut und schützt die Augen vor UV-Licht. Zudem kann es mit seiner Eigenschaft als Antioxidans die Haut vor dem durch UV-Strahlen ausgelösten Stress schützen.
Viptamin Erkältung mit Astaxanthin

Nebenwirkungen von Astaxanthin

Stammt das Astaxanthin im einzunehmenden Präparat aus Krustentieren, könnte es bei Menschen mit Allergien auf Krustentiere zu einer allergischen Reaktion führen. Dies sollte im Vorfeld abgeklärt werden. Nach derzeitiger Studienlage sind keine weiteren Nebenwirkungen bekannt. Auf die Frage, wie lange man A. einnehmen sollte, raten wir wie bei allen Nahrungsergänzungsmitteln zu einer langfristigen Einnahme. Hierbei kommt es aber besonders auf die richtige Qualität an. Achten Sie darauf, dass Sie ein hochwertiges Produkt zu sich nehmen.

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