Cholesterin wird völlig zu Unrecht verteufelt. Es ist lebenswichtig. Es ist ein unverzichtbarer Bestandteil von Hormonen sowie Verdauungssäften.

Nur wenn Sie zuviel Cholesterin in Ihrem Körper haben, kann das gefährlich werden – denn dann drohen Herzinfarkt und Schlaganfall.

Was Sie über Cholesterin wissen sollten:

Wenn Sie einen Arzt aufsuchen, wird Ihnen oft routinemäßig Blut abgenommen, um es zu untersuchen. Einer der Tests ist die Messung des Cholesterin-Gehaltes des Blutes. Kaum ein Arzt oder Patient denkt darüber nach, ob dieser Test überhaupt sinnvoll ist.

Cholesterin Test

Cholesterintests gehören oft zur ärztlichen Routine

Bei diesem Test wird nicht die Cholesterinmenge im Blut gemessen, sondern die Mengen der beiden körpereigenen Transport-Substanzen für das Cholesterin, der Lipoproteine HDL und LDL.

Das HDL (High Density Lipoprotein) nimmt das Cholesterin aus der Nahrung auf und transportiert es zur Leber, die es in Gallensäure (wichtig für die Fett-Verdauung und für die Aufnahme von Vitamin B 12) und in freies Cholesterin umwandelt.

Das LDL (Low Density Lipoprotein) nimmt das von der Leber gebildete Cholesterin auf und befördert es zu den Körperzellen, wo es als Grund-Substanz für Steroid-Hormone und Sexual-Hormone dient, die den gesamten Stoffwechsel regulieren. Außerdem ist Cholesterin Vorstufe für Vitamin D und damit für den Einbau von Kalzium in Knochen und Zähne.

Es gibt also kein „gutes“ oder „schlechtes“, sondern einfach nur Cholesterin.

Cholesterin ist nicht nur lebensnotwendig, sondern auch so harmlos, dass der Organismus noch nicht einmal eigene Cholesterin-Senker bildet.

Da Cholesterin überwiegend von der Leber hergestellt und reguliert wird, kann der Cholesterinspiegel durch die Ernährung nur vorübergehend und kurzfristig und nur sehr geringfügig (höchstens bis zu 5 %) gesenkt oder angehoben werden. Ein Zusammenhang zwischen Herz- / Kreislauf- / Gefäß-Krankheiten und Cholesterin aus der Nahrung besteht nicht.

Die Nahrungs-Aufnahme beeinflusst den Cholesterin-Spiegel im Blut nicht. Es ist egal, ob Sie cholesterin-reiche Butter oder cholesterin-arme Lebensmittel essen – das hat keinen Einfluss auf die Werte, denn der körpereigene Regel-Mechanismus kompensiert die Zufuhr von Cholesterin mit der Nahrung durch die entsprechende Regulierung der körpereigenen Produktion. Deshalb gilt:

Genießen Sie Butter und Sahne und vergessen Sie  Ihre Cholesterin-Werte!

Wollen Sie trotzdem Ihren Cholesterinspiegel senken, dann setzen Sie auf gesunde Ernährung und auf Bewegung.

Diese Lebensmittel senken den Cholesterinwert

Es gibt Lebensmittel, die sich positiv auf die Cholesterinwerte auswirken. Tomaten – egal ob frisch oder aus der Dose – enthalten beispielsweise den Stoff Lycopin. Dieser verhindert die Ablagerung von Cholesterin in den Gefäßen. Sojaprodukte wie Tofu enthalten Sterine, die den Cholesterinspiegel auf natürliche Weise senken. Lauch, Zwiebeln und Knoblauch sind ebenfalls gut fürs Blut. Und auch Nüsse senken den Cholesterinspiegel.

Bewegung senkt den Cholesterinspiegel

Neben gesunder Ernährung sollten Sie auch Bewegung in Ihren Alltag integrieren. Eine Studie hat ergeben, dass dabei schon relativ wenig Sport pro Woche ausreicht. Neben der Bewegung und einer Ernährungsumstellung sollte man nach Möglichkeit auch auf Alkohol verzichten, um seine Blutfettwerte zu senken.

Nutzen Sie darüber hinaus auch „Alles-in einem“-Präparate, um Ihren Vitaminspiegel im gesunden Bereich zu halten. Denn der Vitaminspiegel ist wesentlich wichtiger als der „Cholesterinspiegel“!!

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