Wo Ärzte fern sind, ernährt sich der Mensch gesund. Gemeint ist die Arktis-Kost der Eskimos. Sie beherbergt das Gesundheitsgeheimnis von fettem Fischöl. Weltweit beweisen inzwischen mehr als 15.000 Studien den Gesundheitswert von Omega3 in Fischöl eindrucksvoll.

Um die Einnahme von frischem Omega3 aus fettem Fisch zu erleichtern, füllt man den aus Seefischen gewonnenen Fischtran als Nahrungsergänzungsmittel in Fischölkapseln. So hochleistungsfähig Fischölkapseln sind, so hochempfindlich ist der Umgang damit.

Fischölkapseln

Fischölkapseln

 

Mehr Meer, weniger Land – das richtige Verhältnis von Omega3 zu Omega6

Nicht nur die Fische im Meer, auch viele Pflanzen auf der Erde produzieren ungesättigte Fettsäuren. Die meisten Pflanzen enthalten Omega6 und Linolsäure. Traubenkernöl und Distelöl enthalten besonders viel Linolsäure. Die ist maßgeblich wichtig für die Bildung von Arachidonsäure.

Die Arachidonsäure wiederum ist ein wichtiger Grundbaustein für den Muskelaufbau und Bestandteil unseres Gehirns. Mehrfach ungesättigtes Omega3 wird in unseren Breitengraden aus Raps, Walnuss, Soja, Hanf und Leinsamen gewonnen. Das Öl dieser Pflanzen enthält Alpha-Linolensäure, kurz ALA genannt. Der Beitrag unserer mitteleuropäischen Pflanzenwelt zur Omega3-Versorgung ist also beschränkt.

Da wir zu selten fetten Meeresfisch auf dem Teller haben, ist unsere Ernährung reich an Omega6, aber arm an Omega3. Da Omega6 und Omega3-Fettsäuren im Körper um die gleichen Stoffwechselwege konkurrieren, hemmt ein Zuviel an Omega6 die Arbeit der Omega3-Fettsäuren. Zusätzliche Nahrungsergänzung mit Omega3 ist also hoch notwendig, wenn unsere Stoffwechselprozesse im Gleichgewicht bleiben sollen.

Die Qualitätsunterschiede beim natürlichen Omega3 erschweren den Balanceakt: Linolensäure aus der Pflanze ist im menschlichen Organismus nicht annähernd so wirksam wie der Fischtran aus dem Meer. Ganz besonders positiv aufgefallen sind der Forschung die Omega-3-Fettsäuren Eicosapentaensäure und die Docosahexaensäure, kurz EPA und DHA genannt. Sie kommen ausschließlich aus dem Meer.

ALA –> EPA –> DHA

Der Körper optimiert Omega3 in dieser Reihenfolge, je länger die Kette desto größer der Nutzen

DHA – langkettiges Omega3 vernetzt die grauen Zellen optimal

Die Hälfte unseres Gehirns besteht aus Fetten. DHA ist die langkettigste Omega3-Fettsäure und macht ungefähr 20 % unseres Fettes im Gehirn aus. DHA stellt unser Körper selbst her, wenn genug an Omega3-Fettsäuren Linolensäure und EPA vorhanden sind. Unsere moderne, omega6-lastige Ernährung verhindert aber, dass genug DHA hergestellt wird.

Manche Wissenschaftler erklären so das gehäufte Auftreten von ADHS bei Kindern und Alzheimer bei Senioren. Auch der hohe Zuckerkonsum in unserer Ernährung führt dazu, dass weniger DHA im Gehirn gebildet werden kann.

Fischöl in der Kapsel – die Mimose darf nicht oxidieren

Fisch ist leicht verderblich, wenn er zu lange an der Luft herum liegt. Genauso ist es auch mit den darin enthaltenen Omega3-Fettsäuren. Diesen Prozess nennt man Oxidation. Wir kennen es alle, Fisch riecht, Öl wird ranzig.

Schnell erklärt, was bei der Oxidation genau passiert: Greifen freie Radikale die Fettsäure an, verändert sich dadurch ihre Struktur und sie oxidiert. Omega3 als mehrfach ungesättigte Fettsäure ist chemisch instabil gebaut und hält den Angriffen der Radikale schlecht stand.

Die Radikale sind ihrerseits instabile Oxidations-Moleküle, die die Eigenschaft haben, sich an die Fettsäuren anzulagern und sie zu zerstören. Im Stoffwechsel unsers Körpers entstehen freie Radikale durch Einwirkung von Sonnenlicht, durch Umwelteinflüsse, fehlerhafte Ernährung, Rauchen, Bewegungs- und Sauerstoffmangel, Stress-Situationen und – die Fett-Oxidation.

Achten Sie also darauf, dass Sie nicht bereits oxidiertes, minderwertiges Fischöl kaufen, das Ihrer Gesundheit mehr schadet als nützt.

Hochqualitative Fischölkapseln kaufen

Was muss ich beim Kauf und der Einnahme von Fischölkapseln als Nahrungsergänzung wissen?
Ein paar Hinweise helfen:

  1. Gute Fischölkapseln enthalten Omega 3 aus kleinen Hochseefischen, nicht aus Zuchtlachs.
  2. Gute Fischölkapseln haben einen hohen EPA-Gehalt. Optimal dazu einen sehr hohen DHA-Gehalt. Geben wir unserem Gehirn, wonach es lechzt, sind wir auf der sicheren Seite.
  3. Fischölkapseln sollte zusätzlich Vitamin E zugesetzt sein. Vitamin E als Radikalenfänger gegen die Oxidation des fragilen Omega3
  4. Mit Fischölkapseln den Geschmacks-Test machen: Einfach mal auf die Kapsel beißen. Frisches Öl schmeckt unauffällig und gar nicht fischig. So, wie frischer Fisch gar nicht riecht
  5. Fischölkapseln allein sind nicht sinnvoll als Nahrungsergänzung. Wir sollten darauf achten, dass wir grundsätzlich gut mit Nährstoffen versorgt sind. Vitamine und Mineralstoffe unterstützen die Fischölkapsel bei der Arbeit: Je mehr Radikalenanfänger gegen die Oxidation kämpfen, umso besser. Für den Muskelaufbau und damit das Omega3 auch in den grauen Zellen ankommt. Physisch und psychisch auf Hochleistung getrimmt dank hochqualitativer Fischölkapseln.

 

 

Fischölkapseln – die Formel 1 unter den Nahrungsergänzungsmitteln
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