Im Mai 2011 brach mit EHEC eine der schlimmsten Lebensmittel Krankheiten über Deutschland herein: Menschen klagen über plötzliche Übelkeit, Bauchschmerzen und Durchfall.

Einige erleiden bleibende Nierenschäden. 53 Menschen sterben. Drei Monate später war scheinbar alles vorbei. Schuld an der Übelkeit, den Bauchschmerzen und dem Durchfall hatten die Escherichia coli Bakterien.

Eigentlich ist das Escherichia coli ein harmloses Bakterium, das in unserem Darm lebt. Doch wenn der Keim in andere Teile des Körpers gelangt, kann es zu Infektionen kommen.

Zum ersten EHEC-Ausbruch kam es 1982 in den USA: Damals erkrankten 47 Kunden der Fastfood-Kette McDonald’s.

Wissenschaftler machten damals unzureichend durchgebratenes Fleisch als Überträger aus. Im Jahr 2000 kam es laut einem Bericht des Helmholtz Zentrums München im kanadischen Walkerton zu einem Ausbruch mit 6.000 Betroffenen, von denen 18 Personen starben. In diesem Fall hatten sich die Patienten über verseuchtes Trinkwasser mit EHEC angesteckt.

Schlimmer als EHEC? Lebensmittel Krankheiten,
über die man kaum liest

Rund 200.000 Deutsche bekommen jährlich eine Lebensmittelvergiftung – Tendenz steigend. Am häufigsten passiert dies in Sommer und Herbst.

Denn die Erreger solcher Lebensmittel Krankheiten vermehren sich bei höheren Temperaturen besonders schnell. Und je höher ihre Anzahl in der Nahrung, desto weniger Chancen hat das menschliche Immunsystem, sich gegen die Keime zu wehren.

Der Hygienestandard und die medizinische Versorgung haben sich in Deutschland im Laufe der vergangenen Jahrzehnte zwar deutlich verbessert, aber trotzdem leiden immer mehr Menschen an Lebensmittel Krankheiten.

Das liegt vor allem daran, dass sich die Bakterien immer wieder verändern und resistent gegen Antibiotika werden. Zudem erhöht sich die Infektionsgefahr, weil die Lebensmittelindustrie ihre Produkte heute anders herstellt.

Sind Fertiggerichte beim Thema Lebensmittel Krankheiten besonders betroffen?

Lebensmittel Krankheiten durch Fertiggerichte

Besonders Fertiggerichte sind betroffen. Auch die Lagerung von Lebensmitteln spielt eine wichtige Rolle: Weil frisches Fleisch immer länger gekühlt gelagert wird, können sich Erreger von Lebensmittel Krankheiten wie z.B. die Listerien ausbreiten.

Zwei Drittel der Lebensmittel sind industriell verarbeitet, Tendenz steigend. Convenience-Food, so nennt man im Lebensmittelhandel die große und ständig wachsende Gruppe der Fertigprodukte.

Dabei handelt es sich um Lebensmittel, bei denen die Industrie schon einen Teil der Koch-Arbeit erledigt hat: Je nach Bearbeitungsgrad erspart einem Conveniance-Food nur die Vorbereitung oder auch die komplette Zubereitung inklusive Abschmecken.

Faustformel: Je stärker verarbeitet das Lebensmittel ist, desto mehr Zusatz- und Aromastoffe sind in der Regel darin enthalten.

Convenience-Food spart viel Zeit. Das hat jedoch seinen Preis: Um Qualität und Geschmack konstant zu halten, setzen die Hersteller fast immer Zusatzstoffe, Aromen und Geschmacksverstärker ein. Je höher der Grad der Verarbeitung, desto mehr.

Dass zum Beispiel eine Brokkoli-Tütensuppe nach Brokkoli schmeckt, liegt keineswegs am Brokkoli. Die Chemie macht es möglich. Echtes Gemüse ist in solchen Suppen ist meist nur in Spuren enthalten.

Gibt es Vitamine in Fertiggerichten?

Vitamine, Mineralstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe? Fehlanzeige. Manche Hersteller versuchen, den mangelnden Gesundheitswert durch Vitaminzusätze auszugleichen. Doch was Gemüse so gesund macht, ist das Zusammenspiel unterschiedlichster Stoffe, die in isolierter Form nicht dieselbe Wirkung haben und unter Umständen sogar schädlich sein können.

An Fertiggerichten sind viele Food-Designer, Chemiker und Technologen beteiligt. Sie sorgen dafür, dass den Geschmacksnerven der Eindruck einer echten Mahlzeit und echter Produkte vermittelt wird.

Fertiggerichte sind praktisch, ABER …

Klar ist: Komplettmenüs aus der Mikrowelle sind wunderbar praktisch. Kein Schnippeln, kein Putzen. Aber auch: wenig Möglichkeiten für eine gesunde Ernährung. Wer das Kochen den Lebensmittelkonzernen überlässt, hat nur wenig Einfluss darauf, wie viel Fett, Salz und Zucker er zu sich nimmt – Stoffe, die in Fertiggerichten meist reichlich vertreten sind.

Das Angebot der Nahrungs-Industrie wird immer größer. Die Kehrseite der Medaille: Menschen, die sich vorwiegend mit Fertiggerichten ernähren, nehmen deutlich weniger Vitamine und Vitalstoffe zu sich.

Keine Chance für Lebensmittel Krankheiten: Gesundbrunnen Apfel

 

Vitaminmangel ist ein schleichender Prozess:

  • Wenn unser Körper gut funktioniert, so ist sein Vitalstoff-Haushalt perfekt eingestellt.
  • Wenn unser Vitalstoff-Haushalt auf unter 80% des Normwertes abfällt, fühlen wir uns schwach.
  • Wenn unser Vitalstoff-Hushalt auf unter 50% abfällt, sind wir anfällig.
  • Sinkt der Vitalstoff-Haushalt für längere Zeit unter 30%, wird es sehr kritisch.
  • Und alle Werte unter 10% sind ernsthaft bedrohlich.
  • Viele unserer Organe arbeiten mit zu wenig oder zu viel Vitalstoff-Energie. Zu wenig Energie schwächt die Organe, zu viel Energie kann ebenfalls schädlich sein.

Vitamine und Mineralstoffe sind unverzichtbar für alle Phasen und Formen der Energieproduktion im Stoffwechsel. Jede einzelne Zelle ist vom Vorhandensein ausreichender Vitamine und Mineralstoffe abhängig.

Gleichzeitig wirken sie positiv auf Stimmung und Konzentration und stärken die Nerven.

Anzeichen wie Müdigkeit, Stress, physische Erschöpfung prägen den Alltag.

Vitalstoffpräparate für mehr Lebens-Energie

Jetzt könnte ein qualitativ hochwertiges Vitalstoff-Präparat für mehr Energie sorgen. Doch es gibt viele Kritierien, die man beim Kauf eines Vitalstoff-Präparats berücksichtigen sollte.

Genau davon handelt der folgende Blog-Beitrag:

Worauf Sie beim Kauf eines Vitalstoff-Präparats achten sollten