Nahrungsergänzungsmittel sind weder überflüssig noch gefährlich

Nahrungsergänzungsmittel in Deutschland: Wissenschaftler, Ärzte und Institute wie die Deutsche Gesellschaft für Ernährung oder auch das Bundesinstitut für Risikobewertung werden nicht müde, zu warnen: Nahrungsergänzungsmittel  – Vitamin- und Mineralstoffpräparate – seien gänzlich überflüssig,

und ein Zuviel an bestimmten Vitalstoffe soll sogar schädlich und gefährlich sein.

Und immer wieder fällt der Satz: Die moderne Ernährung ist völlig ausreichend und ausgewogen, es gibt keine Mangelerscheinungen mehr. Nahrungsergänzung ist überflüssig.

Doch stimmt das wirklich so? Während noch bis Mitte des letzten Jahrhunderts Hunger und echte Mangelernährung auch in Mitteleuropa noch durchaus vorkamen, haben wir inzwischen ganz anders geartete Probleme, die sich fatal auf die Gesundheit auswirken. Das Tückische daran: Die Folgen treten nicht immer gleich zu Tage.

  • Essen wird tot-gekocht, industriell bearbeitet und noch immer mit zu vielen Zusatzstoffen versetzt
  • Obst und Gemüse werden unreif geerntet und vor dem Verzehr zu lange gelagert
  • Wir essen vom Falschen zu viel und vom Guten zu wenig. Stichwort Fast Food.
  • Wir sind einer ganzen Reihe von Belastungen ausgesetzt:
    • Stress von allen Seiten
    • Keine Zeit für vernünftige Ernährung
    • Erhöhte Infektionsgefahr, beispielsweise in öffentlichen Verkehrsmitteln
    • Einseitige, bewegungsarme Lebensweise
    • Zig Stunden vor dem Bildschirm
    • Nikotin – auch als Passiv-Raucher – und Alkohol
    • Umwelt-Faktoren: Giftige Substanzen, Strahlung, Smog, Lärm

Alle diese Faktoren fordern ihren Tribut vom Körper. Immunsystem, Kreislauf, Bewegungsapparat müssen mit Situationen fertig werden, für die wir Menschen von Natur aus nicht „ausgerüstet“ sind.

Mag sein, dass eine gesunde, bewusste, natürliche Ernährung uns dennoch alle mit ausreichenden Vitalstoffen und dem genau richtigen Maß an Eiweiß und Kohlehydraten versorgen könnte.

Tatsache ist aber: Viele Menschen legen immer noch zu wenig Wert auf die richtige Nahrung. Und viele haben auch gar nicht die Möglichkeit, auf diesem Gebiet alles richtig zu machen.

Kürzlich erst ging es durch die deutsche Presse:

Die Gesichtspunkte, nach denen noch im 21. Jahrhundert in Schulkantinen gekocht wird, dort, wo Heranwachsende versorgt werden, sind schnell aufgezählt. Vor allem billig müssen die Rohstoffe und Zutaten sein! Egal, wie lange das Essen vorgekocht und warmgehalten, wie weit es transportiert und wie oft es wieder aufgewärmt wird, bis nichts übrigbleibt außer etwas Fett und matschigen Kohlehydraten. Und einerlei, wo die Zutaten herkommen, ob sie in Punkto Bakterien- oder Schadstoffbelastung auch brauchbar sind: So lange die Mahlzeit nicht teurer ist als 2,50 Euro, ist sie für Schulkinder akzeptabel. Essen ist schließlich Essen…

Wir sind noch immer erstaunlich gleichgültig beim Thema Ernährung. Nur langsam machen einige große Betriebskantinen Schule, indem sie frischer, leckerer und abwechslungsreicher kochen als früher üblich.

Eine sinnvolle Ernährung sollte nicht zu Übergewicht führen. Trotzdem müssen sehr viele Menschen aus gesundheitlichen Gründen dringend abnehmen. Wie ist das zu erklären?

Mittlerweile weisen Fachleute darauf hin, dass die Ernährungsweise einen erheblichen Einfluss auf die Fruchtbarkeit eines Paares hat. Wird ein Mangel an bestimmten Vitalstoffen ausgeglichen, in diesem Falle die Aminosäuren Arginin, Lysin und Methionin, stellt sich das Wunschkind relativ schnell ein – und das bei Paaren, die zuvor schon eine künstliche Befruchtung erwogen oder jede Hoffnung auf eigenen Nachwuchs aufgegeben hatten.

Unumstritten nützlich und notwendig sind die Zufuhr von Folsäure (aus dem Vitamin-B-Komplex) während einer Schwangerschaft sowie von Vitamin D bei Menschen über 60. Im Falle von Jod herrschen regionale Mangelzustände in Nahrung und Trinkwasser, die schwer krank machen können.

All diese Fakten sprechen dafür, dass sinnvolle hochwertige Nahrungsergänzung Sinn macht und dabei hilft, gesund zu bleiben. Sie widerlegen auch die Mär, dass wir alle wichtigen Vitalstoffe ganz automatisch durch die alltägliche Ernährung bekommen.
Wiederum umstritten ist, ob einzelne Vitalstoffe, isoliert eingenommen, überhaupt vom Körper verwertet werden können. Ihr natürliches Vorkommen ist an ein Ensemble von Enzymen und andere Substanzen gebunden und nur in dieser Form sind sie wirksam: Das Stichwort heißt: Bioverfügbarkeit.

Fazit: Das Thema Nahrungsergänzung ist – nicht nur in Deutschland – heiß umstritten. Nicht alle der zahllosen Präparate auf dem Markt erfüllen die nötigen Qualitätskriterien. Die beiden wichtigsten:

  • natürliche Aufbereitung – gute Biologische Verfügbarkeit
  • hochwertige Inhaltsstoffe – keine chemischen Zusatzstoffe

Und: Synthetische Vitamine und isolierte Spurenelemente haben ganz andere Auswirkungen als ihre natürlichen „Gegenstücke“. In diversen Versuchen wurde die Gefährlichkeit einer Extra-Zufuhr bestimmter Vitamine und Spurenelemente nachgewiesen. Mittlerweile ist es längst klar: Hier wurden zum Beispiel rein chemische Präparate in absurder Überdosierung eingesetzt. Und auch die Versuchsanordnungen als solche werden inzwischen kritisch beurteilt.

Nahrungsergänzungsmittel – vermeiden Sie diese Denkfehler:

  • Kein Nahrungsergänzungsmittel kann eine unzulängliche Ernährung und ihre Folgen kompensieren
  • Kein Nahrungsergänzungsmittel kann die Folgen von Stress, Rauchen, Alkoholkonsum, Bewegungsmangel ausgleichen
  • Ein Nahrungsergänzungsmittel ist kein Medikament und kein Heilmittel. Was es leisten kann: Das Wohlbefinden steigern, Mangelzustände an wichtigen Vitaminen und Vitalstoffen beseitigen oder verhindern und dadurch Körper und Geist optimal schützen

Wichtig ist, die Bezeichnung „Nahrungsergänzung“ wörtlich zu nehmen, die passenden Präparate auszuwählen und die eigenen Lebens- und Ess-Gewohnheiten gründlich zu überprüfen.

Und: Eine nachweisbare Mangelerscheinung tritt erst ein, wenn über eine lange Zeit hinweg die Minimalzufuhr an bestimmten, lebenswichtigen Substanzen unterschritten wurde. Vorher ist sie kaum messbar oder nachweisbar. Die Werte, die die Deutsche Gesellschaft für Ernährung als tägliche Dosis festlegt, sind jedoch reine Minimalwerte. Wenn Defizite sich endlich bemerkbar machen, kommt der Betroffene mit der behördlich definierten Minimalzufuhr der betreffenden Vitamine oder Spurenelemente schlicht nicht mehr aus.

Dagegen ist das Risiko, zu viel von einem Vitalstoff zu erwischen, verschwindend gering. Im Regelfall scheidet der Körper nämlich einfach aus, was er nicht braucht und was er nicht verwerten kann. Bislang ist übrigens noch niemand an einer Krankheit, die eventuell „Über-Vitaminose“ heißen könnte, erkrankt oder gar verstorben.

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Bitte, lesen Sie zu diesem Thema auch noch die folgenden Beiträge:

 

Was Nahrungsergänzung kann – und was nicht
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