Liebe Leserin, lieber Leser,

Vitalstoffe sind das A und O im menschlichen Körper. Ohne sie geht gar nichts.

Unser Körper wäre ohne Vitalstoffe sehr schnell lebensunfähig. Vitalstoffe sind lebensnotwendige Stoffe, die der Körper nicht oder nur in unzureichender Menge selbst herstellen kann.

Sie müssen dem Körper also durch die Nahrung von außen zugeführt werden. Bei einer ausgewogenen Ernährung werden normalerweise genügend Vitalstoffe aufgenommen, so dass der Bedarf gedeckt ist.

Anhaltspunkte für den Vitalstoffbedarf liefert die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE): Für jeden Nährstoff, egal ob Vitamine, Mineralien oder Eiweiß gibt es einen eigenen RDA Wert. RDA ist eine englische Abkürzung und bedeutet Recommended Daily Allowance, auf Deutsch die empfohlene Tagesdosis.

Risikofaktoren für eine Vitalstoff-Unterversorgung

Unser Vitaminbedarf ist unter bestimmten Umständen erhöht. Zu diesen Umständen zählen natürliche wie das Lebensalter, andere Umstände wie Schwangerschaft und Stillzeit oder auch die Einnahme von Medikamenten, sowie auch Genussgifte und Schadstoffe. Aber auch eine falsche Ernährung und Belastungen wie Stress oder Leistungssport können Risikofaktoren für eine Unterversorgung mit Vitalstoffen sein.

Klassische Vitalstoffräuber sind Rauchen, Alkohol, Erkältungen, Diäten und auch Medikamente.

Rauchen

Raucher inhalieren krebserzeugende Partikel, die zusätzlich mit freien Radikalen belastet sind. Zu viele freie Radikale können wichtige Körperfunktionen beeinträchtigen oder zerstören, und Krankheiten wie Arteriosklerose, Krebs oder Rheuma hervorrufen.

Raucher haben deshalb einen erhöhten Bedarf an Vitalstoffen, vor allem an Vitamine A, C und E.

Alkohol

Hoher Alkoholkonsum führt dazu, dass Vitalstoffe schlechter verwertet werden. Regelmäßiger Alkoholgenuss führt zu Vitalstoffmangel – insbesondere an den Vitaminen A, B1, B6, Niacin, Vitamin C und Folsäure.

Dauerstress

Wer starkem Stress ausgesetzt ist, weist ebenfalls oft ein Vitalstoffdefizit auf. Dauerstress zehrt an den Vitalstoffreserven – bei Gestressten ist der Vitamin-C-Status oft zu niedrig, ebenso Vitamin B1, B6 und B12.

Vitalstoffmangel bei Frauen

Viele Frauen, die Hormonpräparate einnehmen, haben Mangelerscheinungen an Vitamin B und Folsäure. (Egal ob es sich bei dem eingenommenen Hormonpräparat um die Pille handelt, oder um ein Präparat zur Behandlung von Osteoporose. Gegensteuern lässt sich mit entsprechenden Nahrungsergänzungen oder mit ausgesuchten Lebensmitteln.

Diäten

Reduzierte Ernährung kann zu Vitalstoffmangel führen. Wer häufig Diäten macht, sollte darauf achten, seinen Vitalstoffbedarf ausreichend zu ergänzen.

Vitalstoffdefizit im Alter

Ältere Menschen haben oft weniger Appetit und trinken zu wenig, darüber hinaus lässt die gesamte Stoffwechselaktivität nach. Unterm Strich führt das zu Vitalstoffmangel. Häufig fehlen bei Senioren die Vitamine A und C und B-Vitamine, vor allem B12.

Vitalstoffdefizit bei Erkrankungen

Vermindert ist die Aufnahme von Vitalstoffen bei

  • Appetitmangel
  • Ess-, Kau- und Schluckstörungen
  • Magen-Darm-Operationen
  • einseitigen Schlankheitsdiäten.
  • Unterfunktion der Bauchspeicheldrüse
  • Gestörtem Gallenfluss
  • Lebererkrankungen
  • Darminfektionen
  • Darmentzündungen
  • Leberzirrhose
  • chronischen Durchfällen
  • chronischer Niereninsuffizienz
  • Hämodialyse
  • Fieber
  • Verbrennungen
  • größeren Wunden
  • Infektionen

Fazit: Vitalstoffe sind essenziell, nämlich …

  • lebensnotwendig
  • effektiv
  • hochwirksam
  • unverzichtbar
Vitalstoffdefizit – ab wann droht Gefahr?
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