Ratten-Vitamine: Brauchen wir gentechnisch erzeugtes Vitamin C?

Ratten können selbst Vitamin C herstellenErinnern Sie sich? In der Zeitschrift „Focus“ fand sich einmal die Randbemerkung, dass die deutsche Hausratte in Ruhe 5 Gramm Vitamin C pro Tag selber herstellt.

Wir Menschen haben diese Eigenschaft leider im Laufe der Evolution verloren und können Vitamin C nicht mehr selber produzieren.

Käme die gute Ratte in Stress und dies wäre in unserer Zeit ein Leichtes, wenn sie Nachrichten schauen würde, so würde sie sich bis zu 100 Gramm Vitamin C selbst machen.

Im genetischen Code der Ratten findet sich auch der Schlüssel, um den Vitamin-C-Anteil von Nahrungsmitteln künstlich anzuheben. Amerikanische Forscher von der Technischen Universität Virginia Tech bauten im Labor Gene der Nager ins Erbgut des Kopfsalates ein und konnte so die Vitaminproduktion um ein Vielfaches steigern.

Dass ein Salat mit Ratten-Gen bald in Geschäften zu kaufen sein wird, halten seriöse Forscher für unwahrscheinlich – zumindest dann, wenn bekannt wird, dass und womit der Salat gentechnisch verändert wurde.

Denn es ist klar, dass eine mit einem Ratten-Gen veränderte Pflanze den Kunden kaum zusagen würde.

Doch auch wenn das Ratten-Gen nicht eingesetzt wird: die Arbeit der Wissenschaftler könnte zu Methoden führen, die Vitaminproduktion von Gemüse mittels Gentechnik anzukurbeln. Industrie und Forschung werden dann vor allem damit argumentieren, dass sich damit die Vitaminversorgung in vielen Ländern verbessern ließe. Und außerdem wird man sagen, dass ein höherer Vitamin C-Gehalt das Gemüse länger frisch halten würde.

Meine Meinung dazu: Gentechnik hat in unserer Nahrung nichts zu suchen! Denn Mutter Natur zeigt uns immer noch die besten Wege und Möglichkeiten, wie wir uns vitaminreich und gesund ernähren!

Vitamin C Empfehlungen vom Heilpraktiker

Die RDA für Vitamin C liegt bei 100 mg pro Tag. RDA ist die „empfohlene Tagesdosis“ in Deutschland, gemäß der „europäischen Nährwertkennzeichnungsrichtlinie“. Das lesen Sie auf dem Beipackzettel von Nahrungsergänzung.  Dieser Wert ist abgeschrieben von der Recommended Daily Allowance (eben RDA) in den USA. Er gibt die offizielle Meinung des Gesetzgebers wieder. Die deutsche Mengenangabe ist keine Empfehlung, sondern gesetzlich bindend.

Wieso sich die empfohlene Vitamin C Menge häufig ändert

Die RDA für Vitamin C war ursprünglich 15 mg. Genau die Menge, die Skorbut verhinderte. Vor einigen Jahrzehnten wurden 75 mg empfohlen. Das stieg dann an auf 100 mg. Wieso eigentlich? Ist halt so, könnte man denken. Gesetz ist Gesetz.

Vitamine: RDA-Werte sind veraltet

Die moderne, angewandte Ernährungsforschung hat unzählige Studien zusammengetragen, die deutlich zeigen, dass diese Werte veraltet und viel zu tief sind. Gesundheit ist Gesundheit. Entscheidend ist der menschliche Körper. Und nicht das Gesetz. Heute empfiehlt die WHO sowie diverse nationale Ernährungsgesellschaften zwischen 150 und 300 mg Vitamin C täglich. Tendenz steigend. Bis es der Gesetzgeber dann noch umsetzt, können einige wertvolle Jahrzehnte ungenutzt verstreichen. Solange wollen wir hoffentlich nicht warten.

Vitamin C Mangel – was möchte die Natur uns damit sagen?

Der lebende Organismus braucht unter Stress mehr Vitamin C.
Die Ratte produziert ihr Vitamin C selbst, aber der Mensch verbraucht das kleine Bisschen, das er mit der Nahrung aufnimmt sofort, ist dann leer und fühlt sich gestresst.

An der Universität Trier ist man der Bedeutung von Vitamin C wissenschaftlich nachgegangen. Man weiß, dass unter Stress der Blutdruck ansteigt, also wenn Sie sich aufregen.

Gab man nun Vitamin C im Grammbereich vor dem Stress, dann stieg der Blutdruck weniger stark an und normalisierte sich schneller nach Abklingen des Stressfaktors.

Vitamine wirken erst im Verbund

Sie profitieren erst dann richtig, wenn Sie alle Vitamine im Verbund nehmen.
Zum Beispiel Vitamin A hilft nur dann, wenn es zusammen mit Vitamin C eingenommen wird. Ohne Vitamin C wird aus Vitamin A selbst in kurzer Zeit eine schädliche Substanz. Erst Vitamin C lässt Vitamin A zum segensreichen Krebsschutz werden.

Auch Vitamin E muss immer mit Vitamin C zusammen genommen werden. Tun Sie es nicht, wird Vitamin E selbst im Körper ein schädliches freies Radikal. Erst Vitamin C erneuert ununterbrochen die hochwirksame schützende Wirkung des Vitamin E.

Das weiß die Natur. Bei keinem Lebewesen kommen die Vitamine isoliert vor. Sondern immer zusammen.

Nur in der Wissenschaft hat sich das noch nicht überall herumgesprochen. Die führen immer noch Studien mit „nur Vitamin C oder E“ durch und wundern sich, wenn es nicht funktioniert. Und sprechen dann überall laut über die schädliche Wirkung von Vitaminen. Nun ja, wir kennen die Zusammenhänge jetzt besser.

Synthetische Ascorbinsäure und Vitamin C – zwei unterschiedliche Produkte

Als Nahrungsergänzung ist die Ascorbinsäure in jeder Apotheke, jedem Drogerie-Markt und sogar beim Discounter für wenig Geld erhältlich. In der Natur sucht man jedoch vergebens nach dieser isolierten Ascorbinsäure. Sie befindet sich weder in Pflanzen noch Bäumen und sie wird auch nicht auf dem Acker angebaut. Ascorbinsäure kann ausschliesslich im Labor produziert werden. Im Gegensatz zur allgemeinen Ansicht handelt es sich bei der Ascorbinsäure und dem Vitamin C nicht um dieselbe Substanz. Fälschlicherweise wird auch der Begriff Ascorbinsäure im Zusammenhang mit den vielen gesundheitlichen Auswirkungen des Vitamin C verwendet, ohne dass auf den gravierenden Unterschied zwischen den beiden Substanzen hingewiesen wird.

Synthetisches Vitamin C gefährdet die Herzgesundheit

Eine Studie der Universität von Minnesota konnte im Jahr 2004 nachweisen, dass die Einnahme von hochdosiertem, synthetisch hergestelltem Vitamin C bei älteren Frauen, die an Diabetes leiden, das Risiko einem Herzinfarkt zu erliegen, nahezu verdoppelt. Die Studie wurde mit 1900 Diabetikerinnen über einen Zeitraum von 15 Jahren durchgeführt.

Das überraschende Ergebnis war, dass ausgerechnet jene Teilnehmerinnen, die täglich mehr als 300 mg des isolierten Vitamin C eingenommen hatten, das höchste Risiko in Bezug auf eine bedrohliche Erkrankung der Herzkranzgefässe zeigten. 280 Probandinnen erlagen im Verlaufe dieser Studie einem Herztod.

Ascorbinsäure kann die DNA schädigen

Eine weitere Studie der Universität von Pennsylvania zeigte bereits im Jahre 2001, dass isoliertes Vitamin C durch die Auslösung eines radikalen Oxidationsprozesses die Produktion von DNA-schädigenden Toxinen einleiten kann. Aufgrund einer solch massiven Schädigung könne sich eine Vielzahl von Tumoren entwickeln, so die Erklärung der Wissenschaftler.

Gott sei Dank verfügen die Zellen über ein ausgezeichnetes Reparatursystem, mit dem derartige Schäden behoben werden können. Aus diesem Grund führen DNA-schädigende Toxine nicht automatisch sofort zu einer Krebserkrankung. Dennoch sollte berücksichtigt werden, dass die Wahrscheinlichkeit einer Tumorentwicklung steigt, je schlechter die allgemeine körperliche Konstitution eines Menschen ist.

Vitamin C Serum – wirkt Vitamin C in der Hautpflege?

Häufig werden wir nach der idealen Konzentration von Vitamin C in der Hautpflege gefragt. Vitamin C funktioniert jedoch anders als ein Longdrink. Eine hohe Konzentration bedeutet nicht gleich viel Wirkung. Die Kosmetikindustrie liefert sich hier häufig ein Wettrüsten und trumpft mit Vitamin C Konzentrationen bis zu 10% auf. Hier ist jedoch Vorsicht geboten. Eine hohe Konzentration an Vitamin C zielt meistens auf einen äußerlichen Effekt ab. So sollen alte Hornschichtzellen abgelöst werden. Es handelt sich also mehr um ein Peeling, als um eine längerfristige Anti-Aging-Funktion. Häufig haben Vitamin-C-Seren dieses Ziel. Die Kollagenproduktion, die in viel tieferen Hautschichten stattfindet, wird jedoch durch derartige Kosmetik nicht angeregt.

Als Vitamin C-Faustregel gilt

1 Gramm Vitamin C pro Tag ist eine gute tägliche Dosierung, um tatsächlich vom Vitamin C profitieren zu können.

Immer zusammen mit sämtlichen anderen Vitalstoffen einnehmen, so wie die Natur uns das erfolgreich demonstriert.

Die Empfehlung lautet: Vitamine im natürlichen Verbund nehmen

Meine Empfehlung für ein umfassendes richtig dosiertes Vitalstoffpräparart  finden Sie hier.

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P.S.: Ratte oder Hamster?

Das Bild am Anfang dieses Beitrags habe ich nicht selbst fotografiert, sondern es kommt aus einer Bilder-Datenbank und wird dort als „Bild einer Ratte“ beschrieben. Ich fand dieses Bild auf Anhieb putzig, und habe es deswegen gekauft.

Später sind mir dann die Füßchen des Nagers aufgefallen, die sind nämlich „fellig“.
Aber Ratten haben – zumindest diejenigen die ich gesehen habe – nackte, also rosa Füßchen.

Also könnte auf dem Bild vielleicht eher ein Hamster abgebildet sein. Wobei: Hamster haben eigentlich größere Augen, und die Ohren sind irgendwie „runder“.

Doch vielleicht handelt es sich ja auch um eine gentechnisch produzierte „Hamte“ oder um einen „Ratster“, das würde ja zum Thema dieses Beitrags passen …

Was meinen Sie? — Ich als Schweizer bin der Auffassung, dass man die meisten Fragen per Abstimmung entscheiden kann   😉

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