vitamine gegen grippe

Vitamine helfen bei der Grippeprävention

Die Natur bringt Pflanzen hervor, in denen Substanzen stecken, die keimtötend, schmerzstillend oder sogar entzündungshemmend wirken. Denn auch die Pflanzen selbst produzieren für sich Abwehrstoffe, die sie gegen Bakterien, Viren oder Pilze verteidigen.

Und genau diese wirksamen Stoffe kann sich der Mensch zunutze machen und über die Nahrung zuführen. Durch diese Substanzen werden die Fress- und Killerzellen im Körper signifikant erhöht, die für die Abwehr von Erregern zuständig sind.

Natürlich spielt nicht nur die richtige Ernährung eine entscheidende Rolle im täglichen Kampf mit den Viren. Es gibt noch einige andere wichtige Faktoren, die ein ausgeglichenes Immunsystem fördern und Viren damit schnell aushebeln können: Regelmäßige Bewegung, eine geregelte Lebensweise, wenig Stress und genug Schlaf.

  • Vor allen Dingen vitamin- und mineralstoffreiche Kost stärkt das Immunsystem. Ganz oben stehen dabei Vitamin C und Zink. Je besser dosiert, desto intensiver können die Zellen geschützt werden. Reich an Vitamin C sind zum Beispiel Paprika, Kiwis, Zitrusfrüchte oder Feldsalat.
  • Bei Studien hat sich gezeigt, dass hohe Dosen Vitamin C bei 85% der Grippeinfizierten zu einer signifikanten Verbesserung der Symptome führen. Die Patienten bekamen dabei innerhalb der ersten sechs Stunden nach Auftreten der ersten Symptome 1 Gramm Vitamin C stündlich und danach noch 3 Tage lang je 1 Gramm Vitamin C zugeführt.
  • Aber auch Zink hat eine sehr wichtige Aufgabe im Körper. Es stabilisiert die Zellmembranen, fördert die Immunabwehr und ist beim Kollagenstoffwechsel beteiligt. Es ist Cofaktor von über 100 Enzymen und steuert zahlreiche Körperfunktionen. Wer zuwenig Zink aufnimmt, dem droht ein schwaches Immunsystem und sogar schlechte Haut.
  • Besonders viel Zink liefern tierische Nahrungsmittel, Vollkornprodukte wie Weizengras, Hafer oder Weizen, alle Sorten Sprossen und Keimlingen, Spinat, Kartoffeln, Kohl, Erbsen oder Feldsalat.
  • Ein weiterer Helfer der Natur im Kampf gegen die Killerviren ist das Antihistamin-ähnliche Quercetin. Es ist für viele Funktionen im Körper verantwortlich. Es wirkt z.B. als Antioxidans und beugt allergischen und entzündlichen Reaktionen wirksam vor. Es schützt den Körper vor gefährlichen Viren und ist vor allen Dingen in Zwiebeln enthalten.
  • Die Natur bietet dem Körper aber einen noch viel intensiveren Schutz. So haben zum Beispiel durch Knoblauch oder Lauch, die eine besonders gute entzündungshemmende Wirkung haben. Sie schwemmen Bakterien aus dem Körper und verteidigen so gegen weitere Attacken von außen.
  • Besonders die schwefelhaltigen Vitalstoffe im Knoblauch immunisieren dabei gegen Herpes, Grippe oder Erkältungen. Eine frische Knoblauchzehe enthält eine starke Schutzkraft, die nur die Natur hat.
  • Leider liefern handelsübliche Knoblauchpillen wenig von den wertvollen Inhaltsstoffen. Es ist deshalb wichtig, dass jeder als Schutzmaßnahme vor dem Ausbruch einer drohenden Epidemie immer frischen Knoblauch oder Zwiebeln zuhause hat – und diese vor allen Dingen täglich im Speiseplan hat.
  • Selen spielt ebenfalls eine tragende Rolle in der Abwehr gefährlich krankmachender Viren. Ausreichende Mengen an Selen stimulieren das Immunsystem und hemmen Entzündungen. Bis etwa 400 Mikrogramm Selen täglich gelten dabei als gesundheitlich unbedenklich. In Forschungsergebnissen mit Selen hat es sich dann sogar bestätigt: Eine Einnahme von Selen hat eine positive Wirkung auf den Verlauf und die Schwere von Virusinfektionen. Das hat eine Studie mit Mäusen gezeigt. Dabei wurden die Mäuse mit Grippeviren infiziert. Die mit Selen versorgten Tiere haben die Influenzavirus-Infektion signifikant schneller überwunden, als die Mäusegruppe ohne Selen. Es hat sich darüber hinaus gezeigt, dass die mit Selen versorgten Tiere weit weniger Zellschäden hatten, da ihre Entzündungsreaktion erheblich stärker war. Dieses Ergebnis brachte die Forscher zu der Annahme, dass Selen beim Menschen eine ähnliche Reaktion auslöst.

VIPtamin Erkältung

Vitaminreiche Ernährung spielt bei der Viren-Abwehr eine tragende Rolle

Immer häufiger belegen aktuelle Forschungsstudien, welche tragende Rolle die Ernährung im Hinblick auf die Virenresistenz des Menschen hat. Natürlich gilt das nicht nur für Knoblauch oder Zwiebeln. Generell sollte fünfmal am Tag Obst und Gemüse gegessen werden, um wirklich alle Vitamine und Mineralstoffe aufzunehmen.

Vitamine als Virenschutz: Beißen Sie lieber öfter in einen Apfel als in ein Gummibärchen und schälen Sie besser die Banane als die Schokolade aus dem Papier.

Vitamine helfen bei Grippe

Leider haben viele Menschen heutzutage kaum noch Zeit, sich ausgewogen zu ernähren. Fast Food, Tiefkühlprodukte oder Konserven sind deshalb an der Tagesordnung. Ein gesunder Geist kann aber nur in einem gesunden Körper wohnen und deshalb ist ein ausgeglichener Speiseplan von großer Wichtigkeit.

Für wen das zeitlich oder räumlich einfach nicht möglich ist, der sollte sich wenigstens mit allen notwendigen Zusatzpräparaten aus Mineralien, Vitaminen oder Kräutern eindecken. Damit führt man dem Körper nicht nur alle notwendigen Substanzen zu, sondern hat auch für den Fall einer neuen Epidemie genug Bestände im Haus, die einen rundum versorgen.

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