Grippe & Co: Wann und warum Viren gefährlich sind

Liebe Leserin, lieber Leser,

Viren können vor allen Dingen dann zuschlagen, wenn der Körper geschwächt, falsch ernährt oder unterernährt wird. In den Entwicklungsländern haben Viren deshalb leichtes Spiel, weil sie durch eine schlechte Versorgung durch Nahrung oder sauberes Trinkwasser regelrecht herausgefordert werden.

Über Viren, deren Bedrohung und Auswirkung auf die Erdbevölkerung gibt es schon seit Jahren unzählige Horrormeldungen. Und die Gefahr ist nicht von der Hand zu weisen. Permanent wird deshalb an neuen Impfstoffen getüftelt, um die Menschheit noch besser gegen Krankheitserreger zu wappnen. Mit Erfolg:

Pest, Pocken und sonstige Erkrankungen, die in früheren Pandemien Menschen das Leben gekostet haben, sind mittlerweile erfolgreich ausgerottet. Dafür gewinnt die Wissenschaft aber immer wieder neue Herausforderungen dazu: HIV, Tuberkulose, Vogelgrippe, SARS…

Modernes Leben unterstützt die Viren

Viren verbreiten sich schnell

Viren verbreiten sich schnell

Der Mensch trägt seinen Teil dazu bei, dass sich Viren noch schneller ausbreiten können. Wachsende Mobilität hat viele Vorteile, öffnet aber auch den gefährlichen Viren Tor und Tür. Dadurch können sie erst so richtig „auf Reisen gehen“ und ihren Vernichtungsfeldzug gegen die Menschheit antreten.

Die Viren reisen mit Touristen genauso um die Welt, wie mit Geschäftsleuten, der Stewardess oder einem Tier. Sie gelangen dadurch an die noch so entlegensten Winkel der Erde.

Auch die moderne Form der Massentierhaltung trägt ihren Teil dazu bei, dass sich immer neue Infektionsherde bilden, die schnell zu einer neuen Bedrohung für den Menschen heranwachsen können.
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Das Virus lauert überall

Für den Körper stellen Viren zunächst einmal kein Problem dar. Denn der Körper ist mit einem ausgeklügelten Immunsystem ausgestattet, dass jeden unbekannten „Eindringling“ vernichten kann.

Jeden Tag wird der Körper so auf die Probe gestellt und bekämpft Erreger die z.B. Krebs oder Grippe auslösen können – meist mit Erfolg.

Nur wenn der Körper schwach ist, eine einseitige Ernährung z.B. durch Fast Food erhält oder unter psychischem Stress steht, kann er sich irgendwann nicht mehr gegen die Armada an Eindringlingen wehren und wird von Viren oder Bakterien regelrecht „überschwemmt“. Die Folge: Der Mensch wird krank.

Die Symptome zeigen sich schnell und die meisten Menschen bekommen nach dem Besuch beim Arzt ein Antibiotikum verschrieben, das ihnen schnell den Leidensdruck nimmt.

Das ist einerseits gut – andererseits schlecht. Durch die Gabe von Antibiotika wird der Patient zwar schnell von den Beschwerden erlöst, aber die Erreger haben jetzt erst recht leichtes Spiel.

Antibiotika gegen Virus Erkrankungen

Besonders Menschen mit chronischen Beschwerden, die häufiger Antibiotikum nehmen müssen, laufen dabei Gefahr, dass im Falle einer akuten lebensbedrohlichen Erkrankung die Erreger auf das Antibiotikum nicht mehr ansprechen, weil sie resistent dagegen geworden sind. Sie lassen sich nicht „beeindrucken“ und treiben im Körper ihr Unwesen weiter. Das Medikament wirkt nicht mehr!

Um das zu vermeiden, sollte nicht bereits bei den geringsten Beschwerden ein Antibiotikum verabreicht werden. Viel mehr sollte das Immunsystem des Körpers frühzeitig mit allem versorgt werden, damit es gesund bleibt und genug Kraft hat, um Viren oder Bakterien selbständig erfolgreich abzuwehren.

Wie wichtig ein intaktes Immunsystem ist, verdeutlichen neueste Zahlen. Ein niederländisches Forschungsteam hat berechnet, dass die nächste Grippe-Pandemie ein Fünftel der Weltbevölkerung infizieren könnte, bei einer Mortalitätsrate von (im schlimmsten Fall) 25 Prozent! Eine Horrorvorstellung!

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