Vitamine: Herkunft, Arten und Wirkung von Vitaminen

Liebe und Vitamine – beides geht durch den Magen

Liebe und Vitamine gehen durch den Magen

Liebe und Vitamine gehen durch den Magen

Liebe Leserin, lieber Leser,

Vitamine nehmen an unzähligen und sehr vielfältigen biochemischen Abläufen und Stoffwechselvorgängen im Körper teil, die es möglich machen, dass die mit der Nahrung aufgenommenen Nährstoffe überhaupt verwertet werden. Versorgungsengpässe können dann entsprechend durch Reserven ausgeglichen werden.

Wer den Körper mit Vitaminen versorgt, stärkt das Immunsystem, bleibt leistungsfähig und stressresistent. Langfristig lässt sich Erkrankungen wie Arterienverkalkung, Herzinfarkt und geistigem Abbau vorbeugen und das Krebsrisiko reduzieren. Und: Mit Hilfe von Vitaminen kann man souverän Leistungstiefs überspringen, bleibt fit und vital.

Die Entdeckung der Vitamine

  • 1909: Vitamin A (Retinol) Fischleberöl
  • 1912: Vitamin B1 (Thiamin) Reiskleie
  • 1912: Vitamin C (Ascorbinsäure) Zitrone
  • 1918: Vitamin D (Calciferol) Fischleberöl
  • 1920: Vitamin B2 (Riboflavin) Eier
  • 1922: Vitamin E (Tocopherol) Weizenkeimöl
  • 1926: Vitamin B12 (Cobalamin) Leber
  • 1929: Vitamin K (Phyllochinon) Luzerne
  • 1931: Vitamin B5 (Pantothensäure) Leber
  • 1931: Vitamin B7 (Biotin) Leber
  • 1934: Vitamin B6 (Pyridoxin) Reiskleie
  • 1936: Vitamin B3 (Niacin) Leber
  • 1941: Vitamin B9 (Folsäure) Leber

Arten der Vitamine

Vitamine - ein Überblick

Überblick Vitamine

Vitamine werden in zwei große Gruppen eingeteilt: Zum einen gibt es die fettlöslichen Vitamine, zum anderen die größere Gruppe der wasserlöslichen Vitamine.

Zu den fettlöslichen Vitaminen gehören: Vitamin A, Vitamin D Calciferol, Vitamin E Tocopherol und Vitamin K Phyllochinon. Als Eselsbrücke kann man sich die fettlöslichen Vitamine mit dem Kürzel EDEKA merken.

Zu den wasserlöslichen Vitaminen gehören die acht Vitamine des B-Komplexes und das Vitamin C: B1 Thiamin, B2 Riboflavin, B3 Niacin (Nicotinsäureamid und Nicotinsäure), B5 Pantothensäure, B6 Pyridoxin, B7 Biotin, B9 Folsäure, B12 Cobalamin, und C Ascorbinsäure.

Was haben alle Vitamine gemeinsam?

Trotz der großen Heterogenität der Vitamine gibt es einige, wenige gemeinsame Nenner. So sind Vitamine organische Verbindungen, die der Organismus für lebenswichtige Vorgänge benötigt, und die er nicht selbst über Stoffwechselvorgänge synthetisieren kann. Von daher steht ihm als einzige Quelle die Nahrung zur Verfügung. Eine weitere Gemeinsamkeit von Vitaminen ist, dass man sie in hydrophil (wasserlöslich) und lipophil (fettlöslich) unterscheiden kann.

Die Funktionen der Vitamine

Vitamine greifen in verschiedene Stoffwechselvorgänge ein und sind zumeist katalytisch wirksam. Der Kohlehydratstoffwechsel, Eiweißstoffwechsel und der Fettstoffwechsel wären ohne sie nicht denkbar.

Vitamine sind bei der Energiegewinnung beteiligt, regulieren Zellteilungsvorgänge, modifizieren das Immunsystem und kontrollieren die Synthese von Zellen in Blut, Knochen und Gewebe. Die verschiedenen Vitamine haben dabei die unterschiedlichsten Aufgaben mit unterschiedlichen Wirkungen.

Marketing – Vitamine

Um reine Marketing-Gags handelt es sich bei den folgenden „Vitaminen“

  • Vitamin B17 – ist ein Marketingname für Laetril mit dem Wirkstoff Amygdalin, ein nicht unbedenklicher Stoff, der Blausäure freisetzt.
  • Vitamin B22 – ist angeblich Bestandteil von Aloevera Extrakt.
  • Vitamin H – ein anderer Name für Biotin. Das H steht für „Haut und Haar“. Biotin wird oft Shampoos und Hautcremes zugesetzt.
  • Vitamin I und Vitamin J – Stoffe, die angeblich die Eigenschaften von Ascorbinsäure besitzen.
  • Vitamin P – ein Marketingname für eine Mixtur von verschiedenen Flavonoiden, auch „Permeabilitätsvitamin“ genannt.
  • Vitamin Q – ein Marketingname für das nicht essentielle Ubichinon.

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